Weiterbildung zum Techniker

Weiterbildung zum TechnikerHallo mein Name ist Cornelia Schötz, Verfahrensmechanikerin im 2. Lehrjahr. Vor kurzem habe ich einen unserer Techniker, Robert Auer, zu seinem beruflichen Werdegang und seiner Weiterbildung zum Techniker bei Bischof + Klein interviewt. 
Herr Auer, stellen Sie sich bitte kurz vor.

Ja, gern. Ich bin 24 Jahre alt und wohne in Stallwang. Meine Hobbies sind Snowboardfahren, Fußballspielen und Freunde treffen.

Seit wann sind Sie bei Bischof + Klein und wie sah Ihr bisheriger Berufsweg aus?

Ich bin seit September 2010 bei B+K in Konzell tätig und seit August 2017 als Techniker angestellt. Von September 2010 bis Februar 2014 absolvierte ich meine Lehre zum Industriemechaniker (Fachrichtung Instandhaltung). Von März 2014 bis Juli 2015 war ich als Industriemechaniker-Geselle in der Schlosserei  tätig.
Von September 2015 bis Juli 2017 absolvierte ich meine Weiterbildung zum staatlich geprüften Maschinenbautechniker. Seit August 2017 bin ich nun als Projektant in der Abteilung Betriebstechnik Druckerei angestellt.

Was sind die Tätigkeiten eines Technikers und was gefällt Ihnen besonders an Ihrer Arbeit?

Mein Aufgabengebiet als Techniker ist sehr vielfältig und geht vom Projektleiter für interne Projekte (z.B. Anschaffung einer neuen Maschine), über  Ersatzteilbeschaffung, Fremdfirmenkoordination bis hin zur Konstruktion. Meine Arbeit gefällt mir sehr, da sie abwechslungsreich ist und mich ständig vor neue Herausforderungen stellt.

Was hat Ihnen bei der Ausbildung zum Industriemechaniker besonders gefallen und warum haben Sie sich dennoch für eine Weiterbildung entschieden?

Da ich mich schon immer für Technik begeistern konnte, kam für mich nur ein technischer Beruf infrage. Ich habe mich zu einer Weiterbildung zum Maschinenbautechniker entschlossen, da ich meinen Wissensstand ständig erweitern möchte.

Wie lief die Weiterbildung zum Techniker ab? Wo haben Sie Ihr Studium absolviert?

Ich habe meine Weiterbildung an der Kommunalen Fachschule für Maschinenbautechnik in Straubing absolviert. Dieser Studiengang wird erst seit 2015 in Straubing im 2-Jahresrhytmus angeboten. Ich musste mich bis April 2015 an dieser Technikerschule bewerben, da die Schule nur eine begrenzte Anzahl an Teilnehmern (30 Personen) aufnehmen kann. Glücklicherweise wurde ich als einer von 46 Bewerbern ausgewählt, und konnte so mein „Kurz Studium“ heimatnah absolvieren.

Wie anspruchsvoll ist der Techniker hinsichtlich der schulischen Leistung und der Arbeit?

Aus meiner Sicht ist der Techniker sehr anspruchsvoll und war bzw. ist eine ständige Herausforderung für mich.

Wo lag der schulische Schwerpunkt bei den verschiedenen Fächern?

Der schulische Schwerpunkt wurde in Straubing auf die Konstruktionstechnik gelegt, dies ist  aber von Technikerschule zu Technikerschule anders. Allgemein gefiel mir das zweite Technikerjahr besser, da es viel praxisorientierter war. Im ersten Jahr wurden die Standardfächer  aus meiner früheren Schullaufbahn wie Deutsch, Englisch, Mathematik, Physik, Chemie etc. noch einmal aufgegriffen und vertieft.

Welche Tipps möchten Sie diejenigen weitergeben, die einen Techniker anstreben?

Aus meiner Sicht ist die Arbeitserfahrung als Geselle sehr wichtig, deshalb sollte man eine  Ausbildung zum Techniker nicht gleich nach der Lehre absolvieren. Im Nachhinein betrachtet waren meine 1,5 Jahre als Geselle auch zu wenig, und das ein oder andere Jahr hätte mir erfahrungstechnisch noch sehr gut getan.

Welche Fähigkeiten sollte Ihrer Meinung nach ein angehender Techniker besitzen?

Ein Techniker muss auf jeden Fall technisches Verständnis und Fähigkeiten besitzen. Er sollte  einen gewissen Weitblick und keine Scheu  vor neuen Technologien und Herausforderungen haben.

Streben Sie noch eine weitere Weiterbildung an oder geben Sie sich mit dem Techniker zufrieden?

Man sollte sich im Leben immer neue Ziele stecken, damit man nicht in einen Alltagstrott  verfällt. Ich persönlich mochte nun Erfahrungen als Maschinenbautechniker sammeln und dann wahrscheinlich in naher Zukunft eine Weiterbildung zum technischen Betriebswirt absolvieren.

Was ist Ihr Motto was die Arbeit betrifft?

„Immer am Ball bleiben“ „Wer rastet der rostet!“

Vielen Dank für das nette Interview.

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