Vom Eventmanager zum Einkaufsspezialisten

Von Zeit zu Zeit stellen wir Kolleginnen und Kollegen vor und wollen so Einblicke in die verschiedenen Arbeitsplätze bei Bischof + Klein Konzell und Lengerich geben. Lucas Listl, Industriekaufmann im 2. Lehrjahr, und Carina Bosl, Industriekauffrau im 1. Lehrjahr, sprachen mit Philipp Reiplinger. Im Interview schildert er, wie er vom Eventmanager zum Einkaufsspezialisten wurde, wie er die Zeit bei B+K Konzell empfunden hat und wie es mit ihm in Lengerich weitergeht.

Hallo Herr Reiplinger. Bitte stellen Sie sich kurz vor.

Sehr gerne. Mein Name ist Philipp Reiplinger, ich bin 38 Jahre alt und wohne in Versmold, ca. 30 Kilometer vom Stammwerk in Lengerich entfernt. In Konzell habe ich als Bereichsleiter SCM gearbeitet.

Seit wann sind Sie in der Firma Bischof + Klein und wie sah Ihr bisheriger Werdegang aus?

Bevor ich zu Bischof und Klein gekommen bin, habe ich meine Fachhochschulreife im Bereich Sozial- und Gesundheitswesen mit den Schwerpunkten Soziologie, Psychologie und Pädagogik erlangt und anschließend eine Ausbildung zum Veranstaltungskaufmann abgeschlossen. Zu Bischof + Klein bin ich durch mein Studium an der Fachhochschule Münster gekommen. Ich habe dort BWL mit den Schwerpunkten Projekt- und Prozessmanagement, SCM, SRM und Logistik studiert. Ein Praktikum und meine Abschlussarbeit im Bereich Einkaufscontrolling brachten mich zu Bischof + Klein. Im November 2009 wurde ich dann als Projekt- und Prozessmanager für den Rohstoffbereich Granulate und allgemeine Einkaufsprojekte bei B+K eingestellt. In der Zeit von Dezember 2011 bis Oktober 2016 habe ich die Gruppenleitung Disposition und Prozessmanagement im Einkauf übernommen.

Anschließend durfte ich ab November 2016 die Konzeller Kollegen für ca. 40 Monate als Bereichsleiter der Bereiche Logistik, Produktionsplanung, Materialwirtschaft, Versand und PDM unterstützen. Es war meine Aufgabe, die Werksleitung zu entlasten und entsprechende Aufgaben, Prozesse und Projekte auch im Hinblick auf die Zusammenarbeit mit Lengerich zu optimieren.

Was hat Ihnen in den letzten Jahren bei B+K Konzell besonders gut gefallen?

Besonders gut hat mir der Umgang miteinander und die gegenseitige Unterstützung gefallen. Beeindruckt bin ich nach wie vor von der Fachkenntnis vieler Mitarbeiter. Das macht es einfach bestimmte Themen auch zügig zu bearbeiten und ich konnte somit auch viel lernen.

Nun haben wir ein bisschen mehr über Sie erfahren. Im März werden Sie nun den Standort wechseln. Was werden in Lengerich Ihre Tätigkeiten sein?

Ich werde in Lengerich zurück in den Einkauf gehen und dort den indirekten Einkauf verantworten. Ganz einfach gesagt, werde ich nach und nach für alle Einkaufstätigkeiten, welche nicht direkt ins Produkt fließen (wie Rohstoffe), unternehmensweit verantwortlich sein. Mein Team und ich werden dann im Arbeitsalltag Einkaufsprozesse analysieren, diese dann optimieren und neue Wege der Beschaffung implementieren. Darüber hinaus wird sich ein großer Teil meines Arbeitsalltags mit der Optimierung verschiedenster Ausgaben im indirekten Bereich beschäftigen. Das bedeutet Kostenoptimierungsprojekte zu identifizieren, durchzuführen und nachzuhalten. Und das am besten einheitlich über alle B+K-Werke. Hierzu müssen zunächst in den ersten Monaten neue Strukturen geschaffen werden.

Was werden Sie an Konzell am meisten vermissen?

Die Sprache, das Essen und Mein Team! Über eine so lange Zeit lernt man sich gut kennen und schätzen. Ich glaube, wir haben einen guten Weg gefunden, mich als „Preiß“ zu integrieren. Aber auch die kurzen Organisationswege und damit verbundenen schnellen Entscheidungen werde ich sicherlich vermissen.

Geben Sie uns noch bitte einen kleinen persönlichen Einblick. Wie gestalten Sie Ihre Freizeit?

Ich mache gerne Sport. Ich jogge und spiele ab und zu Tennis, Badminton oder Squash. Außerdem spiele ich leidenschaftlich gerne Theater und verbringe gerne Zeit mit meinen Nichten und Neffen.

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