Die Arbeit eines Ausbilders

Hallo, wir sind Johanna Hols (Industriekauffrau) und Alexander Schlei (Industriemechaniker). Vor kurzem haben wir ein Interview mit Hans-Gerd Kröger geführt, einem unserer vier freigestellten Ausbilder für die gewerblich-technische Ausbildung bei Bischof + Klein, in dem er sich und seine Arbeit ein wenig vorstellt.

Hallo Herr Kröger. Vorab vielen Dank, dass Sie sich bereit erklärt haben dieses Interview mit uns zu führen. Wie lange arbeiten Sie denn schon bei B+K bzw. wie sind Sie zu B+K gekommen?

Hallo ihr zwei! Ich arbeite seit 1984 bei Bischof + Klein. Die Firma kannte ich bereits durch meinen Vater, der auch hier gearbeitet hat. Mein ursprünglicher Berufswunsch war der Beruf des Zweiradmechanikers, denn geschraubt habe ich schon immer gerne. Letztlich habe ich den Beruf des Schlossers erlernt und bin seit dem Jahr 2000 Ausbilder im gewerblich-technischen Bereich.“

Welchen Werdegang haben Sie durchlaufen und wie sind Sie Ausbilder geworden?

Zunächst war ich neun Jahre inklusive Ausbildung in der Schlosserei Sparte 1 tätig. Im Anschluss daran habe ich noch sechs Jahre in der Plastikschlosserei gearbeitet bis mich der damalige Ausbilder fragte, ob ich mir vorstellen könnte mich als Ausbilder in der Lehrwerkstatt zu bewerben. Dies habe ich getan und bin nach erfolgreichem Probearbeiten und einigen anderen vorgeschalteten Maßnahmen seither Ausbilder im gewerblich-technischen Bereich.

Was gehört zu Ihren Aufgaben?

Ich bin sowohl für die Metall als auch für die Kunststoffgrundausbildung verantwortlich. Darüber hinaus leite ich den Werksunterricht Pneumatik und betreue Praktikanten im gewerblich-technischen Bereich. Außerdem stehen täglich noch verschiedene betriebliche Aufgaben an.

Was gefällt Ihnen besonders an Ihrem Beruf und der Arbeit mit den Azubis?

Die Arbeit mit den jungen Leuten gefällt mir ganz besonders. Dadurch bleibt man selbst auch jung (lacht).

Was sind Ihre Anforderungen und Erwartungen an die Azubis?

Für mich sind es die grundsätzlichen Dinge, die ich sowohl privat als auch auf der Arbeit schätze und erwarte. Dazu gehören beispielsweise Pünktlichkeit und dass man Interesse zeigt. Wenn Interesse da ist, fällt einem der Rest auch deutlich leichter.

Was war Ihr witzigster Moment mit den Azubis?

Witzige und amüsante Momente gibt es immer mal. An einen kann ich mich aber noch recht gut erinnern: Ich habe einem Azubi einen löchrigen Fahrradschlauch gegeben und ihn gebeten, am Waschbecken zu prüfen, wo sich die Löcher im Schlauch befinden. Nach einiger Zeit kam er zurück in mein Büro und meinte: „Ich bekomme da jetzt wirklich nicht mehr Wasser rein.“ Das war schon eine witzige Aktion (lacht).

Das klingt wirklich amüsant. Vielen Dank für das ausführliche Interview Herr Kröger und weiterhin frohes Schaffen hier bei B+K!

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