Ausbildung bei Bischof + Klein

Die Ausbildung bei Bischof + Klein in Lengerich bietet Extras, die über das in Deutschland übliche Duale Ausbildungssystem mit Berufsschule und Arbeit im Betrieb hinausgehen.

 

 

 

 

So verbringt beispielsweise ein angehender Elektroniker für Betriebstechnik rund 25 Prozent seiner Ausbildungszeit in der Berufsschule und lernt ansonsten im Betrieb – von den erfahrenen Kollegen, mit denen er arbeitet und durch die Aufgaben, die ihm übertragen werden. Bei B+K kommt noch der Werksunterricht hinzu, in dem der Lernstoff der Berufsschule vertieft und gefestigt wird. Praktische Übungen und Prüfungsvorbereitung ergänzen die Ausbildung. Für Bischof + Klein lohnt sich das zusätzliche Programm für die Auszubildenden, denn so bekommen wir gut ausgebildete Mitarbeiter, die gern und erfolgreich in ihrem Beruf arbeiten.

Werksunterricht

Insbesondere zu Beginn kommen die Auszubildenden in den Genuss umfangreichen Werksunterrichts. Das gilt für den kaufmännischen ebenso wie für den gewerblichen Bereich. Angehende Industriekaufleute und Wirtschaftsingenieure im Dualen Studium bearbeiten im ersten Lehrjahr den Unterrichtsstoff der Berufsschule wöchentlich zusammen mit einem Lehrer von den kaufmännischen Schulen. Bei Bedarf können sich auch die Betriebswirte (VWA) anschließen. Später findet der Unterricht 14tägig statt. Per Mail fragen die Lehrer vor den Stunden die Themen ab, die noch einmal besprochen werden sollen. „Sie gehen ganz auf die Bedürfnisse der Schüler ein. Für die Azubis ist das prima“, so Birgit Prey. Sie organisiert und koordiniert den Unterricht, an dem auch Azubis anderer Betriebe teilnehmen.

Den Werksunterricht für die gewerblichen Auszubildenden bestreiten die freigestellten Ausbilder bei B+K überwiegend selbst. Klaus Rogge ist schwerpunktmäßig für die Vermittlung von Kenntnissen der Metalltechnik und Drucktechnik zuständig. Die elektronischen Grundlagen vermittelt Harald Rosteck. Peter Steinrötter kümmert sich um das Thema Kunststoffverarbeitung, und Hans-Gerd Kröger führt in die Pneumatik und praktische Metallbearbeitung ein. Der zeitliche Aufwand richtet sich nach dem Bedarf, grundsätzlich sind pro Woche drei Stunden zur Aufarbeitung und Vertiefung des Unterrichtsstoffes angesetzt.

Prüfungsvorbereitung

Die Ausbilder planen für jeden Ausbildungsberuf individuell. Die Elektroniker arbeiten den Unterrichtsstoff der Berufsschule auf, haben zusätzlich jedoch theoretischen und praktischen Unterricht in Metallbearbeitung, Pneumatik und Elektropneumatik. In praktischen Übungen lernen sie am Anfang, wie Elektroinstallationsschaltungen funktionieren und wie man einen Schaltkasten aufbaut. Dann geht es weiter mit „SPS“ – Speicherprogrammierbare Steuerung: Die Geräte, mit denen sie arbeiten, füllen einen ganzen Raum aus. Nicht zuletzt bereiten sie sich mit ihrem Ausbilder intensiv auf die Prüfungen vor. Nach anderthalb Jahren steht Teil 1 der Abschlussprüfung an, der 40 Prozent der Endnote ausmacht. Nach dreieinhalb Jahren folgt die Abschlussprüfung Teil 2, die 60 Prozent zählt – dies gilt ebenso für die Industriemechaniker. Bei der dreijährigen Ausbildung der Verfahrensmechaniker zählt die Prüfung Teil 1 zu 25 % und Teil 2 zu 75 %.

Gegen Lernstress

Zusätzlich müssen die Azubis bei B+K eine Reihe von Pflichtschulungen durchlaufen: Arbeitssicherheit, Hygiene, Qualität und Umweltschutz sind wichtige Stichworte. Hinzu kommen fachspezifische Schulungen wie Kaschiertechnik oder „Kunststoffe in der Produktion“. Und die ganz allgemeine Frage „Was macht B+K überhaupt?“ Die Auszubildenden sollen das Unternehmen in seiner Vielfalt, mit all seinen Produkten, Aufgaben und Tätigkeiten im Blick haben. Gastdozenten vermitteln außerdem Kenntnisse zu Präsentationstechniken oder informieren über das Thema Sozialversicherungen. Und damit das Lernen nicht in Stress ausartet, gibt es ein Seminar, das sich mit Lerntechniken und der Vermeidung von Lernstress befasst.

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