Arbeit und Studium

Arbeit und StudiumHallo, mein Name ist Jens Voß sive Gralmann und ich habe im Sommer 2017 meine Ausbildung zum Industriekaufmann bei Bischof + Klein beendet. Seither arbeite ich in der Vertriebsabteilung für Food und Consumer Care und studiere berufsbegleitend Business Administration an der FOM, einer Hochschule für Berufstätige in Münster. Wie man Arbeit und Studium verbinden kann, will ich hier berichten.

 

 

 

Ausbildung zum Industriekaufmann

Nach erfolgreichem Bestehen meiner Abiturprüfung im Sommer 2014 hatte ich bei Bischof + Klein eine Ausbildung zum Industriekaufmann begonnen. Drei Jahre später legte ich im Sommer 2017 die letzte mündliche Prüfung vor dem Prüfungsausschuss der IHK ab, beendete meine Ausbildung und durfte mich ab dann Industriekaufmann nennen. Ich wurde von B+K in die Vertriebsabteilung für flexible Verpackungslösungen für Food und Consumer Care übernommen und direkt mit dem Tagesgeschäft konfrontiert.

Bachelor-Studiengang für Betriebswirtschaft

Für mich konnte dies jedoch noch nicht das Ende sein. Ich informierte mich im Internet über Weiterbildungsangebote und entschied mich dann für einen berufsbegleitenden Bachelor-Studiengang für Business Administration an der FOM Hochschule in Münster. Zusammen mit meinem Abteilungsleiter legten wir mein Vorhaben der Personalabteilung vor und stießen auf positive Resonanz.

Vorlesungen am Abend und am Samstag

Nach einem kurzen Infoabend ging es Anfang September dann auch prompt mit den Vorlesungen los. Wir arbeiten in einer Gruppe mit 50 Leuten aus verschiedenen Branchen aus der Region. Einige haben schon ein bis zwei Jahre Berufserfahrung gesammelt, andere starteten aber, genau wie ich, direkt nach der Ausbildung. So sind wir ein bunter Haufen von Leuten, die sich Montags- und Freitagsabends sowie alle zwei Wochen Samstagsmorgens zum Studieren treffen.

Die Hochschule hat viel Erfahrung mit dem berufsbegleitenden Studium, sodass das Studium sehr gut an den Berufsalltag angeschlossen ist. Unsere Dozenten arbeiten an diversen Universitäten oder Hochschulen und haben Erfahrung mit berufsbegleitenden Studiengängen und ihre Vorlesungen sind genau auf unser Niveau abgestimmt. Wir erhalten Einblicke in alle Bereiche der Betriebswirtschaftslehre und können diese direkt auf unsere jeweiligen Unternehmen und Bereiche anwenden. Es ist ganz spannend zu sehen, wie unterschiedlich die einzelnen Themen in anderen Branchen umgesetzt werden.

Lernen nach Feierabend

Klingt ja alles soweit ganz gut, allerdings muss man sagen, dass es mit den zwölf Stunden pro Woche nicht getan ist. Da wir deutlich weniger Vorlesungen haben, als es in einem Vollzeitstudium der Fall ist, werden Themen sehr schnell abgehandelt. Da ist viel Nachbereitungszeit nötig. So musste ich auch meine Freizeit auf das Studium abstimmen. Ich setze mich häufig noch nach der Arbeit hin und arbeite den Stoff vom letzten Wochenende auf, um für die nächste Vorlesung gut gewappnet zu sein. Wenn man den ganzen Aufwand jedoch frühzeitig plant und sich nicht zu sehr stresst, kann man das Ganze auch in einen engen Terminplan integrieren.

Online Campus

Als Kommunikationshilfe dient uns der interne Online Campus, über den alle Dozenten ihre Materialien hochladen können. So haben die Studierenden immer Zugriff darauf und können ggf. sogar direkt eine E-Mail mit Fragen in ein Forum schreiben. Im Dezember stehen die ersten Klausuren an und damit auch die ersten Lernstandsüberprüfungen. Im ersten Semester geht es mit Management Basics, Human Resources, Selbstmanagement, sowie der Einführung in die Mathematik los.

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