Als Ausbilder nah dran an Azubis

Markus Dendorfer ist sicherlich einer der jüngsten Ausbilder in der Region. Im Werk Konzell wird er in Zukunft die Ausbildung der Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik übernehmen. Und er hofft, als Ausbilder nah dran an den Azubis zu sein.

Herzlich willkommen, Herr Dendorfer. Sie sind seit dem 1. August als Ausbilder bei uns tätig – mit 23 Jahren! Wie sah Ihr bisheriger Werdegang aus?

Meine Ausbildung als Verfahrensmechaniker für Kunststoff und Kautschuktechnik habe ich von September 2011 bis 2014 absolviert und arbeitete dann noch nach der Ausbildung für zwei Jahre in der Firma als Facharbeiter. 2016 bis 2018 habe ich meinen Techniker an der Dr. Robert Eckert Akademie in Regenstauf gemacht.

Warum haben Sie sich für diese Weiterbildung entschieden?

Ich bin jung – ich möchte etwas aus meinem Leben machen und habe nach einer neuen Herausforderung gesucht. Noch während der Ausbildung war mir klar, dass ich eine Weiterbildung anstreben will. Ich möchte in meiner Arbeit noch mehr gefordert sein, sodass ich jeden Tag von der Arbeit nach Hause gehen kann und mir denke „Heute habe ich wieder etwas geleistet“.

Wie waren Ihre bisherigen Arbeitstage?

Ich war am ersten Tag sehr nervös, aber je länger ich bei B+K bin, desto entspannter werde ich. Ich wurde von allen Kollegen sehr freundlich aufgenommen. In den ersten Wochen habe ich alle Abteilungen durchlaufen, damit ich das Unternehmen besser kennenlerne. Meine Kollegen waren alle sehr hilfsbereit und hatten immer ein offenes Ohr für mich, wenn ich Fragen hatte.

Wie sind Sie auf Bischof + Klein aufmerksam geworden?

Ich bin durch Bekannte auf B+K gekommen und habe mich hier beworben, weil ich nur Positives über die Firma gehört habe.

Sie werden demnächst der neue Ausbilder für die Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik. Was meinen Sie, welche Forderungen erwartet Sie als Ausbilder?

Als Ausbilder bin ich dafür verantwortlich, dass es meinen Azubis gut geht. Außerdem will ich sie bei ihren schulischen Aufgaben unterstützen und auf Trab halten. Ich versuche, eine abwechslungsreiche Arbeit mit den Azubis durchzuführen, indem sie beispielsweise für die Zwischenprüfung oder für die Abschlussprüfung eine besondere Aufgabe bekommen. Natürlich werde ich die Azubis vom zweiten und dritten Lehrjahr auf die Prüfungen vorbereiten, denn den Auszubildenden steht auch eine vier- bis fünfwöchige Zwischen- und Abschlussprüfungsvorbereitung in Theorie und Praxis zu.

Auf was freuen Sie sich als Ausbilder besonders?

Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit. Ehrlichkeit und Vertrauen sind mir sehr wichtig. Außerdem freue ich mich auf die Zusammenarbeit mit immer wieder neuen Menschen, denen man von Grund auf den Beruf des Verfahrensmechanikers beibringen kann. Dazu gehört auch die Grundausbildung Metall, die jeder Azubi des ersten Lehrjahres in den ersten Monaten absolvieren muss.

Welche Art von Ausbilder möchten Sie für Ihre Azubis sein? Eher der lockere Typ oder der strenge?

Gute Frage. Ich denke, dass ich nicht der Strenge sein werde, aber ich werde sehr auf das Verhalten meiner Azubis achten. Sehr wichtig ist mir auch die persönliche Motivation der Auszubildenden. Mit Freude bei der Arbeit zu sein und Eigeninitiative zu zeigen, finde ich essentiell.

Auf was dürfen sich Ihre Azubis freuen?

Meine Azubis erwartet eine abwechslungsreiche Ausbildung, in der sie Aufgaben gestellt bekommen, bei denen sie ihre Fähigkeiten zeigen können bzw. auch sollten. Außerdem können sie sich auf ein Projekt freuen, das sie von Grund auf planen sollen – Schritt für Schritt. Und sie dürfen sich darauf verlassen, dass sie immer Unterstützung finden, falls sie in der Schule Probleme haben sollten.

Was erwarten Sie von Ihren Azubis?

Ein Azubi sollte sehr freundlich sein und, ganz wichtig, immer und jeden grüßen. Er sollte engagiert sein, Interesse zeigen, immer hilfsbereit und fleißig sein. Genau das macht für mich einen guten Azubi aus.

Sehen Sie einen Vorteil darin, dass Sie die Ausbilderposition in so jungem Alter innehaben?

Ja, sehe ich definitiv. Ein Vorteil ist, dass es bei mir selbst noch nicht so lange her ist, dass ich meine Ausbildung absolviert habe. Somit kann ich meine Azubis auch hinsichtlich der schulischen Leistung schnell und leicht auf Vordermann bringen. Der Altersunterschied ist nicht besonders groß, daher hoffe ich, ein gutes Verhältnis und Vertrauen mit den Azubis aufzubauen.

Einen kleinen Einblick in Ihr privates Leben – Was wollten Sie früher als Kind/Teenie werden?

Natürlich wollte ich, wie jeder andere begeisterte Fußballer, Fußballprofi werden. Ich spiele auch immer noch begeistert Fußball.

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